Beim Einsatz von KI müssen Unternehmen Zweck, Daten, Rechtsgrundlage, Anbieter und Verantwortlichkeiten gemeinsam betrachten. Die Prüfroutine führt von der Bestandsaufnahme über die Bewertung des konkreten Anwendungsfalls bis zur begründeten Entscheidung über Pilot, Freigabe, Anpassung oder Beendigung. So bleibt nachvollziehbar, welche Daten wie verarbeitet werden und wer die Ergebnisse kontrolliert.
Wenn einfache KI-Assistenten oder regelbasierte Workflows als eigenständige KI-Agenten vermarktet werden, wird das als „Agent Washing“ bezeichnet. Echte KI-Agenten verfolgen ein Ziel, planen mehrstufige Aufgaben, nutzen eigenständig Werkzeuge und passen ihr Vorgehen an, brauchen dabei aber klare Berechtigungen, menschliche Kontrollpunkte, Monitoring und einen sicheren Umgang mit Fehlern und Prompt Injection. Ob ein Angebot diesen Namen verdient, lässt sich anhand konkreter Fragen zu Autonomie, Entscheidungslogik, Tool-Nutzung, Grenzen, Ergebniskontrolle und dem Betrieb im gesamten Lebenszyklus prüfen.
Der EU AI Act betrifft auch mittelständische Unternehmen – ein großer Compliance-Apparat ist dafür aber nicht automatisch nötig. Entscheidend sind Transparenz über eingesetzte KI-Anwendungen, klare Verantwortlichkeiten und eine risikobasierte Prüfung sensibler Einsatzfälle.
Der Weg zu einer umfassenden Wissensbasis beginnt damit, den heutigen Stand zu nutzen und Schritt für Schritt mithilfe von KI-Agenten auszubauen. Der Business Assistant ist in seiner ersten Ausbaustufe für Teams-Meetings nutzbar: Er erstellt vollständige Transkripte von Meetings, welche dafür verwendet werden können, Zusammenfassungen und Protokolle von Terminen zu erstellen und in Terminen getroffene Entscheidungen oder nächste Schritte festzuhalten.
Dann melde dich zum Newsletter an – und bleib auf dem Laufenden, was uns bewegt und dich weiterbringen kann.